ALKOHOLSUCHTPRÄVENTION


Gott gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr (1892-1972),
US-amerikanischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler.



Seit 1968 gilt Alkoholismus als Krankheit. Viele Betriebe und Institutionen wissen meist gar nicht, was eine Alkoholsucht im Bereich des Arbeitsrechts bedeutet. In diesem aber auch in vielen anderen Punkten will ich Aufklärungsarbeit leisten. Mein persönlicher Weg in die Alkoholabhängigkeit sowie mein Ausstieg aus der Sucht machen mein Kennenlernen für so viele Menschen interessant und lehrreich zugleich.

Ich freue mich Sie kennenlernen zu dürfen!

EIN ALKOHOLIKER IM PORTRAIT


Hallo, mein Name ist Fabian Weihrauch, ich bin 30 Jahre alt und seit meinem 23. Lebensjahr trockener Alkoholiker.


Ich bin kein ausgebildeter Therapeut, Psychologe oder Suchthelfer, sondern ein ehemaliger Alkoholabhängiger. Mein täglicher Alkoholkonsum steigerte sich die letzten 2 Jahre meiner Abhängigkeit so enorm, dass nur eine Therapie mir noch helfen konnte. Seit dieser Behandlung habe ich so viel gelernt, das ich meine persönlichen Erfahrungen und mein erworbenes Wissen weitergeben möchte, um anderen Menschen zu helfen. Mein Ziel ist die Seminarteilnehmenden zum einen über die Alkoholsucht zu informieren und zum anderen über das Krankheitsbild aufzuklären sowie zum Nachdenken anzuregen.


In meiner Diplomarbeit habe ich mich nicht nur mit dem Suchtverhalten ausführlich auseinandergesetzt, sondern auch mit der betrieblichen Alkoholsuchtprävention.


Lebenslauf

2004 Abitur
2004-05 Lehre (Einzelhandelskaufmann)
2005-08 BA-Studium (Diplom Betriebswirt)
2008-09 Therapie und Nachsorge
2009-10 DHBW-Studium (Bachelor of Arts)
2010 Selbstständigkeit mit der Deutschen Vermögensberatung AG
2012 Dozent Handel / Finanzen DHBW Lörrach
2014 Finanzfachanlagenvermittler IHK

Lebenslinie Drogen

Mit 8 Jahren Erstes alkoholfreies Bier
Mit 11 Jahren Mit Rauchen angefangen
Mit 12 Jahren Erster Alkohol-Vollrausch
Mit 12-13 Jahren Erster Absturz mit THC
Seit dem 14. Lebensjahr Keinen Tag mehr ohne Alkohol
Mit 15 Jahren Erstes Mal LSD
Mit 17 Jahren Erstes Mal Kokain
Mit 18 Jahren Erstes Mal Crystal Meth
Mit 21 Jahren Missbrauch von Tilidin mit Alkohol

SEMINARANGEBOTE FÜR PRÄVENTIONSMAßNAHMEN

Alkohol ist eine anerkannte Krankheit und wird in Deutschland zu einem immer größer werdenden Problem.

Mit meiner Alkoholsuchtprävention will ich verdeutlichen wieso und weshalb ein(e) Alkoholiker(in) in bestimmten Situationen so reagiert, wie er /sie reagiert. Mir ist es wichtig den Nichtbetroffenen wie dem Partner(in) und den Familienangehörigen diese Verhaltensveränderungen zu erklären, sodass diese ein Verständnis für diese Krankheit entwickeln können. Ich finde es wichtig die Risiken des Alkoholkonsums zu kennen als auch die Hintergründe einer Alkoholsucht aufzuzeigen. Für Führungskräfte in einem Unternehmen ist es bedeutend, die richtigen Entscheidungen bei den betroffenen Angestellten zu treffen. Das Arbeitsrecht spielt hierbei wohl die größte Rolle. Wie man nun dem/der Mitarbeiter(in) helfen kann und wie sich auch die Führungskraft und das Unternehmen richtig verhalten sollten, will ich in meinen Seminarangeboten deutlich machen.

Durch meine eigene Erfahrung als Suchtkranker gebe ich mein Wissen sowie meine Lebensgeschichte weiter und biete Schulungen für Unternehmen, Universitäten / Bildungseinrichtungen und sonstige Institutionen an.

UNTERNEHMEN

  • Primäre Suchtprävention
  • Arbeitsrecht
  • Umgang mit Betroffenen
  • Führungskräfteschulung
  • Möglichkeiten der betrieblichen Alkoholsuchtprävention

BILDUNGSEINRICHTUNGEN

  • Umgang mit Familienangehörigen
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Thearpiemöglichkeiten
  • Krankheitsentwicklung und Krankheitsverlauf
  • Rückfall und "Heilung"

SONSTIGE INSTITUTIONEN

  • Individuelle und zielgruppengerechte Seminarinhalte

REFERENZEN DER AUFTRAGGEBER

Stimmen und Kommentare

Mit seiner Lebensgeschichte und seiner Art und Weise zu präsentieren erreicht er die Menschen. Seinen Auftrag zur Aufklärungsarbeit hat er weit übertroffen und hat es geschafft, die Mitarbeiter(innen) zum Nachdenken anzuregen.

Sebastian Rusche, Betriebsleiter OHG Transgourmet GmbH, Standort Landsberg

Seit mehreren Jahren ist Herr Weihrauch als freier Dozent zur betrieblichen Suchtprävention bei uns tätig. Durch seine wertschätzende und motivierende Haltung erlangte er stets einen guten Zugang zu den KursteilnehmerInnen. Die Rückmeldungen bzw. Beurteilungen sind ausnahmslos positiv. Wir freuen uns auch in Zukunft auf eine weitere Zusammenarbeit mit ihm.

Wolfgang Rödel, Projektleiter für BBW Berufliche Bildung GmbH, Standort Freiburg

Herr Weihrauch doziert in meinem Studiengang unteranderem im Fachbereich Mitarbeiterführung das Thema: Betriebliche Suchtprävention, Umgang mit betroffenen Mitarbeiter(innen). Seine wohl einzigartige Lebensgeschichte, sein junges Alter als auch seine fachlichen Qualifikationen ermöglichen Herrn Weihrauch einen sehr engen Zugang zu den Studierenden. Diese Veranstaltung bietet einen enormen Mehrwert für den von mir verantwortlichen Studiengang.

Prof. Dr. Jürgen Schenk, Studiengangsleiter BWL-Finanzdienstleistungen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach

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